05.11.2017 Magisterverleihung KG Fidele Aujusse - zenterTV

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05.11.2017 Magisterverleihung KG Fidele Aujusse

Film Produktionen

Am 5. November 2017 starteten die Fidele Aujusse in die Neue Karnevals-Session, gefeiert wurde ab 11 Uhr 11 im Heinrich-Lob-Haus in Urbach, im Rahmen der Veranstaltung wurde der Orden ,, Magister Linguae et Humoris Coloniensis,, verliehen, für Personen, die sich für die kölsche Sprache und den kölschen Humor eingesetzt haben.
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,,Laudatio,, die ganze Rede nachzulesen, mit freundlicher Genehmigung ,,Henk van Benthem,,
Laudatio Lutz Urbach
Unser neuer Magister hat bereits in der Endphase seines embryonalen Dasein, also unmittelbar vor seiner Geburt entschieden, dass er das Licht der Welt erst erblicken wird, wenn dieses Datum im späteren Verlauf seines Lebens und für uns allen ein wichtiges Datum wird. Er ist am 3. Oktober 1966 in Köln geboren.
Der 3. Oktober - heute Tag der Deutschen Einheit - und damit ist nachgewiesen, dass man gar nicht früh genug mit der Planung seiner Lebensumstände beginnen kann. Bei seiner Geburtstagsfeier ist die ganze Republik mit einbezogen und wer hört schon an seinem Geburtstag aus allen Eckern unseres Landes die Nationalhymne. Seine Schulzeit inkl. Gymnasiumszeit am Heinrich-Heine-Gymnasium kann nicht sehr aufregend gewesen
sein, denn Anekdoten aus dieser Zeit sind dem Laudator leider nicht bekannt.
Nach seinem Abitur am Heinrich-Heine-Gymnasium studierte er Kommunale Verwaltungswissenschaften. Nach seiner Staatsprüfung 1989 arbeitete unser neuer Magister in verschiedenen Aufgaben im Personalamt der Stadtverwaltung Köln und der Gebäudewirtschaft. Seit 2001 war er ferner Geschäftsführer der Stadtwerke Hennef. Von 2003 bis 2008 leitete er ehrenamtlich als 1. Vorsitzender das Kur-Theater Hennef, ein unter Denkmalschutz stehendes Lichtspielhaus von 1938. Im Jahr 2008 hat er das Unternehmen Lutz Urbach Personalentwicklung gegründet.
Dies alles hat noch nicht viel mit einer Magisterwürde der KG Fidele Aujusse zu tun. Warum fiel unser Blick
auf den Bürgermeister von Bergisch Gladbach. Da gibt es viele Gründe wie zum Beispiel seine Art, die Prinzenproklamationen in Bergisch Gladbach durchzuführen. Ja, das gibt es wirklich. Karneval in Bergisch Gladbach - ist in etwa so wie bei Bielefeld. Die Stadt gibt es wirklich und Bergisch Gladbach hat tatsächlich ein eigenes Dreigestirn. Und was sie dort auszeichnet (da sind die Gladbacher wie Porz gestrickt), sie haben eine Frau als Jungfrau! In der Proklamation 2010 hat unser neuer Magister über ein Ereignis aus seinem Leben berichtet, was unmittelbar nach seiner Nominierung als Bürgermeister von Bergisch Gladbach geschehen ist. Er wollte über Bensberg nach Bergisch Gladbach fahren und kannte sich nicht aus. Jetzt muss man wissen, dass die Bensberger von Bergisch Gladbach geschluckt worden sind, genauso wie wir Porzer von Köln. Also einen Mann am Straßenrand in Bensberg nach dem Weg zum Rathaus in Bergisch Gladbach gefragt. Die Antwort, die er dann erhielt war folgendermaßen: „Da kenne ich mich nicht aus, dass ist im Ausland und ich bin vom FBI.“ Daraufhin fragte Lutz Urbach; von der amerikanischen Bundespolizei? Nein, erwiderte der Passant, FBI heißt bei uns: Freie Bensberg Initiative. Hatten wir in Porz auch lange und heute immer noch unterschwellig. In seiner Proklamation 2011 hat er den Humor der Westfalen beschrieben. Lieber Klaus Liebram, die nächsten Zeilen sind Zitate die einer angehenden Freundschaft zu unserem neuen Magister vielleicht etwas beschweren. Kölsch für Westfalen stufe
1. Fröhlich sein ohne gekitzelt zu werden ist schwer, aber es geht wenn man unbedingt muss.
2. Einem Westfalen das Schunkeln beizubringen ist fast so schwer wie einem Zappelphillipp das Stillsitzen.
3. Man glaubt gar nicht was in einen Westfalen so reingeht, ohne dass er lustig wird. Dies war eine Anspielung auf unseren Oberbürgermeister ad. Jürgen Roters.
Schön, in dieser Proklamation war auch die Beschreibung des Dreigestirns frei nach Ferdinand Linzenich. Ein Dreigestirn ist eine saisonale Dreiecksbeziehung ohne wechselseitiges erotisches Interesse. Auch den Begriff Bürgermeister hat er in dieser Rede umschrieben und die Chronistenpflicht gebietet mir dies auch zu sagen. Frühere Beschreibung des Bürgermeisters : erster Gruß August der Gemeinde und die Provinzvariante des Bundespräsidenten. Heute Lokaler Konkursverwalter mit Catering Flatrate.
Unser Magister ist in zweiter Ehe mit seiner Frau Tanja verheiratet und liebe Frau Urbach eine kleine Anekdote muss ich dann doch preisgeben, was ihre Person betrifft. Als ihr Mann in seiner ersten Ehe seiner damaligen Frau ein Pferd kaufen wollte hat er dieses Pferd gekauft
bei einer Frau die später auch eine sehr große und wichtige Rolle in seinem Leben spielen
würde. Diese Frau waren Sie. Allerdings hat der Abend als sie sich Weiberfastnacht im
Henkelmännchen in der Arena getroffen haben auch etwas mit Pferden, beziehungsweise mit
Pferdestärken zu tun. Als sie sich verabschiedet haben fuhr Lutz Urbach mit einem Taxi nach
Hause, nach Hennef wohlgemerkt. Als er dann in Hennef angekommen war, war ihn der
Abschiedskuss wohl zu gering und bat den Taxifahrer ihn jetzt nach Brühl zu fahren, um
seine Angebetete nochmal …was auch immer. Eine Entscheidung, die durchaus richtig
gewesen sein muss, denn diese Verbindung hält noch immer. Und dazu passt natürlich auch
DAS Hobby von Lutz Urbach: es ist seine Familie, mit einer Frau von der er schwärmt mit
den Worten, die wir in dieser Form eigentlich von Kischon gewöhnt sind. Er sagt, sie ist die
beste Ehefrau der Welt und wir hätten längst Silberhochzeit gehabt, wenn wir uns während
der Ausbildung nicht aus den Augen verloren hätten. Mit von der Partie seine Tochter
Johanna, die in der Session 2015/16 Jungfrau im Kinderdreigestirn in Bergisch Gladbach war.
Unser Magister ist kommunikativ nur bei zwei Themenbereiche nicht willens zu reden. Bei
unserem geliebten 1. FC Köln und bei der Kirche. Da kommst Du, so sagt er, in stundenlange
Gespräche die abschließend nichts bringen.
Musikalisch ist er, unser neuer Magister. Allerdings konnte er für seine musikalische Kariere
nicht ausreichend genug üben und es reicht nach eigenem Bekunden nur für die ¾ Liga mit
seinem Freund, Kölns Kult-Standesbeamter Günter Stommel. Ja, da war er 2-3 Jahre im
Fokus der Kajuja bis dann sein Job zu viel Zeit in Anspruch nahm, um musikalisch ein Genie
zu werden. In seiner unmittelbaren Nachbarschaft ist ebenfalls ein KÖLNER Karnevalist zu
Hause, der heute auch bei uns ist. Wer der Musikalischste von Beiden ist werden wir
vielleicht dann nachher feststellen. Über seine Kenntnisse in der Kölschen Sprache werden
wir gleich Kostproben erhalten und ich bin davon überzeugt, dass dann jeder von euch
ebenfalls der Meinung ist, das er ein würdiger Magister unseer Gesellschaft ist, der gleich die
Urkunde und den Orden als Magister Lingue et Humoris Coloniensis aus der Hand unseres
Präsidenten erhalten wird.
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Laudatio Thomas Cüpper - et Klimpermännche
Wir schreiben das Jahr 1966. Am 9. September in diesem Jahr wurde ein Kind zur Welt gebracht auf dem viele Jahre später die ganze Nation richtig stolz sein sollte. Er ist heute schlank, er ist immer noch sehr schnell, er hat einen klaren erkennbaren Akzent und ist immer sehr gut gekleidet. Für viele war und ist er immer ein Held. Ja liebe Karnevalsfreunde, es war Georg Hackl der spätere mehrfache Welt-, Europameister und Olympiasieger im Bob fahren. Aber es gab an diesem Tag noch eine andere Geburt in Herkenrath. Hier ging es auch um Geschwindigkeit. Es war so wie Thomas Küpper sagte, eine Hausgeburt. Ich war zu früh und der Arzt zu spät.
Mir wollten se ja jah nitt, sagte er. Beim Fensterputzen soll seine Mutter eine Sturzgeburt bekommen haben und man hat, so sagte er später, das Fruchtwasser für Putzwasser gehalten. Na ja, er sagte, der Mobby Dick vom Rhein war auf der Welt. Bereits in ganz frühen Jahren wurde sein Leben von der Musik geprägt. Musikalisch war er schon von Kind auf. Geprägt durch seine Mutter, von der er die ersten Ostermann-Lieder vorgesungen bekam als kleiner Junge. Die hat abends nicht gesungen: „Schlaf, mein Prinzchen, schlaf ein“, sondern „Jo wat hätt hä dann? Un wat will hä dann? Dä Klein, dä muss ene Nüggel han“ . Meine Mutter sagte dann: Die ahle Kamelle, die musste liere, do hann die Lück Spass dran. Mit fünf Jahren bekam er ein Akkordeon und durfte dann auch, ich glaube es war Heiligabend, den Schneewalzer spielen. Natürlich wurde der neue Magister auch gebildet: Schulausbildung. Hauptschule Höhere Handelsschule, aber vor allem Musikunterricht und hier mit viel Liebe die Orgel. Die Kirchenorgel war sein zu Hause, aber diese sollte schneeweiß sein. Bei einem Engagement war dies seine Forderung. Nicht die Gage, sondern die schneeweiße Orgel sollte den Ausschlag geben. Nur allein von der Musik lässt sich nicht leben und sein Geld hat er über viele viele Jahre bei Siemens und anschließend bei Interatom verdient.
Thomas Küpper leise, adrett und furchtbar scharf. Wie verträgt sich das. Leise in seinen Tönen, Adrett in seinem Outfit, aber scharf? Ganz einfach. Das Klimpermännche gibt es auch trinkbar. Klimpermännche als ein eingetragenes Warenzeichen.“ Er ist Namensgeber für eine „feurige Likörspezialität“. Klimpermännche in flüssiger Form ist ein feiner Single Malt Whiskey, der mit Karamell und Ingwer sowie einer Prise Fleur de Sel veredelt ist.“ Entstanden ist die Idee zum hochprozentigen Getränk auf dem 90. Geburtstag von Ludwig Sebus im September 2015 und wurde im Februar diesen Jahres vorgestellt.
Seit 1997 tritt er als "Et Klimpermännche" im Kölner Karneval auf in allen großen Sälen Kölns und Kleinkunstbühnen und feiert in diesem Jahr sein 20. jähriges Jubiläum.
Zurück zu den leisen Tönen. Seine Auftritte wurden mal wie folgt mit den Worten interpretiert: „Wenn Du de Auge zo mäß, meinste, dr’ Ostermann wör am singe“.
Ob in der Karnevalssession, im Jahresverlauf oder zur Kölschen Weihnacht: unser neuer Magister versteht es mit wechselndem Programmen zu begeistern. Woher kommt der Künstlername Klimpermänche eigentlich: Von der Gladbacher Prinzengarde hat er ihn bekommen. Denn denen ist er mit seinem Akkordeon nach eigenem erzählen pausenlos auf die Nerven gegangen, sodass irgendwann dann der Hermann Walter Schmidt vom Ehrencorps dieser Prinzengarde einmal gesagt hat: „Du bess ever en Klimpermännche.“ Und dann ging der Name rund und ist heute ein Markenzeichen. Im Karneval war er in der Session 1995/96 auch aktiv als Prinz im Gladbacher Dreigestirn. Scheinbar sind unsere beiden Gladbacher Magister aber auch tierisch seelenverwandt. Beim Lutz Urbach haben wir vorhin die Geschichte mit seinem Pferd gehört. Auch die Frau vom Thomas Küpper besitzt ein Pferd und es zwingt sich fast die Frage auf, lieber Thomas, ob dies die gleiche Verkäuferin gewesen ist. Thomas ist zwar nicht auf den Hund gekommen, aber er sagt: "Ein Leben ohne Hund ist möglich, aber sinnlos!" Mehrere Hunde haben ihn in seinem Leben bis jetzt begleitet und ohne kann er sich dies gar nicht vorstellen. Natürlich gibt es auch eine Frau in seinem Leben: Kerstin Küpper, von der er sagt: Sie ist das Beste was mir je passiert ist. 1996 wurde geheiratet und Kerstin kümmert sich auch heute noch um ihn - nicht nur in der Ehe, auch im Management und das ist mittlerweile auch nötig, denn unser neuer Magister ist gut gebucht.
Es ist schon eine Leistung mit leisen Tönen in der Lanxess Arena zu bestehen. Dies hat er geschafft und aus allem was ich gesagt habe lässt sich ableiten, dass Thomas Küpper mehr als magisterwürdig ist
und gleich den Magisterorden nebst Urkunde des Magister Lingue et humoris coloniensis aus den Händen unseres Präsidenten erhält.
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Laudatio Erry Stoklosa
Unser neuer Magister ist ne echte Porzer Jung
Er ist In Porz-Mitte am 25. Oktober 1947 in der Wohnung der Eltern auf der Couch im zweiten Stock an der Bahnhofsstraße geboren. Mehr Porz geht nicht. Die Familie Stoklosa ist eingewandert. Sie kamen als Aussiedler nach Porz, der Vater stammte aus Oberschlesien und die Mutter aus dem Elsass. Als dann Anfang 1958 der Einreiseantrag seiner Oma genehmigt wurde, wurde die Wohnung der Eltern irgendwann zu klein. Es gab dann den Umzug nach Ensen-Westhoven in die Vogelsiedlung und so sagte Erry später, da waren wir mit sämtlichen Pimokken zusammen. Eine streng katholische Mutter sorgte in der Anfangsphase seines Lebens dafür, dass der kleine Erry eigentlich um 7.00 morgens Uhr in der Frühmesse musste, die Besuchsintensität des Kirchganges ist allerdings nicht überliefert.
Seine Schulbildung verlief wie bei den meisten von uns; erst zu Volksschule und dann auf der Max Planc Realschule. Hier wurde der Grundstein seiner Bildung gelegt. Die anschließende Lehre absolvierte er bei der Rezag. Der vorgezeigte Lebensweg führte allerdings nicht über der Lehre in einem handwerklichen Beruf sondern durch erste musikalische Auftritte im legendären Rheinhotel. Gagen von DM 100,00 am Wochenende mit den Baet-Stones waren durchaus lukrativer als ein Monatslohn von DM 80,00. Eine Klasse Entscheidung, der dafür gesorgt hat, dass wir über viele Jahrzehnte einen genialen Vollblut Musiker genießen dürfen. Bei diesen Auftritten hat er dann auch noch einen jungen Menschen, einen Freund als Schlagzeuger mit in die Band gebracht. Einen neuen Schlagzeuger der bei ihm auf der Waldstraße am Grengel wohnte und auf den Namen Tommy Engel hörte. Es ist also durchaus redlich Erry Stoklossa als Hebamme, als musikalischer Geburtshelfer von Tommy Engel zu nennen. Auftritte mitten in der Woche bei den Holzfäller, daran erinnert er sich ebenfalls gerne.
Auch Ensen Westhoven spielte und spielt im Leben vom neuen Magister eine wichtige Rolle wo er auch heute noch wohnt.
In der Marktschänke, die Eckkneipe von Hiltraut und Günter Klein wo er gerne mit den zweien und auch mit Ingo Hassberg Erinnerungen nachhing. Erinnerungen an den Kindergarten zum Beispiel, den Erry mit Hiltraut Klein besucht hat. In der Kneipe hängt, ich glaube heute noch, ein Foto vom fünften Geburtstag des neuen Magisters, er sitzt zwischen vier Mädchen, zwei zu seiner Rechten, zwei zu seiner Linken, eine Nonne beugt sich zu den Kindern hinunter und passt auf. Es gab damals ein Jugendheim an der Hohe Straße in Ensen . „Einmal die Woche hatten wir dort Gruppe“, sagt Erry, „Jungschar „hieß die Gruppe; was für ein schrecklicher Name erinnert er sich „Und es wird noch schlimmer: Der Gruppenleiter hieß Jungscharführer. Na ja, jedenfalls spielte der Gitarre, und weil er natürlich der Älteste und damit der Coolste war, wollten wir das auch alle lernen.“
Der Grundstein für seine Musikalität.
Viele Lieder die Erry geschrieben hat, kommen aus der unmittelbare Umgebung des neuen Magisters wie zum Beispiel das Lied: Ming eetste Fründin
Christa Hammer, damals zarte 15, verknallte sich nach ein paar Treffen in den damals schon musikverrückten Erry. „Eins war klar: Erst kam seine Gitarre, dann kam ich“, hat Christa gesagt. Trotzdem – sie wurde Errys erste Liebe„“ Sie musste aber sehr bald erfahren, dass diese junge Liebe keinen Bestand haben sollte: „Erry fuhr mit seinen Eltern 1963 nach Rimini in den Urlaub. Christa hat ihm ein Foto und einen Brief mitgegeben.“ Prompt folgte Errys Antwort in Form eines Songtextes: „Melancholie im September. Das ist alles, was mir bleibt von Dir. Ist ein letzter Gruß. Arrivederci.“ Aber sie war Ming eetste Fründin.
Zur Entstehung des Liedes Rievkooche Walzer spielt der Name Luckenbach eine große Rolle. Silberhochzeit bei Familie Luckenbach, Ein Lied musste her und für eine Kiste Kölsch hat Erry dann diese Lied geschrieben und wie wir heute wissen, eines der vielen großen Hits ein Lied das heute, zumindest in der älteren Generation, noch jeder bei uns, und dies weit über die Stadtgrenzen hinaus kennt. Oder das wunderschöne Lied: bei uns doheim.
Hier hat unser neuer Magister, nennen wir es mal, Menschen einfach „aufs Meul“ geschaut. Er beobachtete ein Streitgespräch eines jungen Ehepaares und hörte dann diesen einen Satz; bei uns daheim is alles kloar. Daraus entstand dieses wunderbare Lied.
Und natürlich Der Stammbaum: Ja, so sinn mer al hier hinjekomme. Ein Lied, dass unser Magister geschrieben hat und mit diesem Hintergrund des Wissens woher die Familie Stoklossa kommt, können wir auch durchaus einer der Intentionen dieses Liedes verstehen, ein Lied das heute noch von hohe Aktualität geprägt ist und von einigen, auch politisch, gerne missbraucht wird.
Der geschätzte Zuhörer stellt fest, dass ich nicht viel über die Mutter aller Kölsche Bands, die Blackföös, gesprochen habe. Die wesentliche Botschaft allerdings hieraus ist: das Gründungsmitglied Erry Stoklossa ist nicht nur Gründungsmitglied der Band, sondern ebenfalls musikalischer Mittelpunkt der Blackföös.
Zurück zum Magister. Die Frage nach seine Liebe zum FC und den Fußball beantwortet er wie folgt: In jungen Jahren auf einem alten Fußballplatz habe ich einen stramm geschossener Ball derart feste am Kopf bekommen dass ich rücklings auf die Erde landetet und ab diesem Moment hatte ich einen gesunden Abstand zum Fußballsport und ja, selbstverständlich bin ich Fan vom 1. FC Köln, allerdings wie gesagt, mit einen gesunden Abstand. Meine Nachfrage nach einem Logenplatz im Rheinenergie Stadion wurde dann auch positiv beantwortet.
Erry Stoklossa ist ein Porzer Urgestein bestehend aus musikalischer Genialität, musikalischer Taktgeber der Blackföös auf dem wir in Porz alle stolz sind. Wir die KG Fidele Aujusse sind ebenfalls stolz darauf lieber Erry, dass du nachher die Magisterwürde des Magisters Lingue et humoris coloniensis und die dazugehörende Urkunde aus den Händen unsere Präsidenten Erich Ludwig erhältst
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